8. März – Violently Happy im Cinema

Am 8. März (Mittwoch, 19 Uhr) zeigt das Cinema an der Warendorfer Straße den Film Violently Happy (Webseite, Trailer) und bietet eine Diskussionsmöglichkeit mit Filmemacherin Paola Calvo und Protagonistin Mara Morgen an. Der Film ist eine explizite Dokumentation über die Schwelle 7 in Berlin.

Laut Internet beträgt der Eintritt 8,- EUR (ermäßigt 6,50 EUR), Onlinekauf zzgl. 10% VVK-Gebühr.

Es gibt Ausschreibungen auf Fetlife, in der SZ und im Joyclub. Das Cinema beschreibt die Veranstaltung folgendermaßen.

Vorpremiere mit Filmemacherin Paola Calvo und Protagonistin Mara Morgen!

Zu Gast im Cinema:

Paola Calvo, in Caracas geborene Spanierin, folgte nach Abschluss ihres Studiums der Medienwissenschaft in Madrid ihrem Interesse am Bild als Ausdrucksmittel und begann 2006 ihr Kamerastudium an der dffb Berlin. 2012 drehte sie als Ko-Regisseurin A Tale of two Islands, der im Berlinale Forum Expanded gezeigt wurde. 2014 gewann sie mit The Visitor beim New Berlin Film Award Festival den Preis für die Beste Kamera. VIOLENTLY HAPPY ist ihr Abschluss-Film an der dffb.

Mara Morgen arbeitete im Feld sozial-kultureller Nachhaltigkeit, bis sie ihren Schwerpunkt auf die Körperebene verlagerte. Nach Jahren als professionelle SubEscort ist sie heute als tantrische Domina, Somatische Sexualberaterin und Sexological Bodyworkerin tätig. Als Coach wie Spielgefährtin begleitet sie in Körperwelten, sexuelle Landschaften und bizarre Phantasien, um bewusster in Körper, Geist und Lust zu kommen. Die „Schwelle 7“ ist für sie Ort der Schönheit, des Glücks und der Inspiration.

Intimität, Schmerz, Sex, Tanz, Performance und vieles mehr – Darstellende, Zuschauende und Forschende in der „Schwelle 7“ in Berlin.

Wir leben in einer Gesellschaft die Schmerz vermeiden will. Dieser intime Film handelt von Menschen, die angefasst werden wollen, keine Angst haben mit Schmerz und Gewalt zu experimentieren. Felix Ruckert (Tänzer und Choreograph) trifft Mara Morgen (gesellschaftsorientierte Kulturarbeiterin).

Mit der Choreographin Christine Borch und der Psychologin Jana Scherle, setzen sie sich mit Projektionen und Grenzüberschreitungen auseinander. Was hat BDSM mit Tanz und Meditation zu tun? Solche Fragen haben Platz in der „Schwelle 7“, keinem dunklen Keller sondern einem lichtdurchfluteten 500 m² Wohnzimmer, einem experimentellen Ort.